Redemoment Psychotherapie

Mitarbeiterführung neu gedacht: Psychologische Perspektiven zur Potentialmaximierung im Arbeitsalltag

Mitarbeiterführung aus psychologischer Sicht: Warum gute Führung bei Ihnen selbst beginnt – Julia Benner Die meisten Führungskräfte wurden nie darauf vorbereitet, Menschen zu führen Viele Führungskräfte wurden befördert, weil sie fachlich kompetent sind. Weil sie Verantwortung übernehmen. Weil sie gute Ergebnisse liefern. Weil sie in ihrem Fachgebiet überzeugen. Doch fachliche Kompetenz und gute Führung sind nicht dasselbe. Viele Führungskräfte erleben genau das irgendwann schmerzhaft. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Zahlen, Strategien oder Prozesse. Es geht um Menschen. Um Konflikte. Um Motivation. Um Unsicherheit. Um Widerstände gegen Veränderungen. Und häufig auch um die Frage: „Warum funktioniert mein Team nicht so, wie ich es mir wünsche?“ Die unbequeme Antwort lautet oft: Die Qualität von Führung beginnt nicht beim Team. Sie beginnt bei der Führungskraft selbst. Denn Führung ist weit mehr als Delegation, Kontrolle oder Zielvereinbarungen. Führung ist Beziehung. Und genau deshalb spielen psychologische Faktoren eine entscheidende Rolle.   Warum Mitarbeitende selten wegen der Arbeit kündigen Viele Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in Recruiting, Benefits und Mitarbeiterbindung. Trotzdem verlassen jedes Jahr zahlreiche Beschäftigte ihren Arbeitgeber. Interessanterweise liegt der Grund häufig nicht in der Tätigkeit selbst. Die Bedeutung von Führung wird durch aktuelle Zahlen eindrucksvoll unterstrichen. Laut dem Gallup Engagement Index Deutschland 2024 fühlen sich lediglich 9 Prozent der Beschäftigten emotional stark an ihren Arbeitgeber gebunden. Rund 78 Prozent weisen lediglich eine geringe emotionale Bindung auf, während etwa 13 Prozent innerlich bereits gekündigt haben. Die Qualität der Führung zählt dabei zu den wichtigsten Einflussfaktoren für Motivation, Leistungsbereitschaft und Mitarbeiterbindung. Menschen kündigen häufig nicht ihren Job. Sie kündigen schlechte Führung. Fehlende Wertschätzung. Mangelnde Kommunikation. Unklare Erwartungen. Oder das Gefühl, nicht gesehen zu werden. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel wird deutlich, dass Führung längst kein „weicher Faktor“ mehr ist, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.   Führung ist Beziehung Eine der wichtigsten Erkenntnisse der modernen Führungsforschung lautet: Menschen leisten dann ihr Bestes, wenn sie sich psychologisch sicher fühlen. Die Harvard Professorin Amy Edmondson prägte hierfür den Begriff der psychologischen Sicherheit. Gemeint ist das Gefühl, Fragen stellen zu dürfen, Fehler anzusprechen oder eigene Ideen einzubringen, ohne Angst vor Bloßstellung oder negativen Konsequenzen haben zu müssen. Teams mit hoher psychologischer Sicherheit zeigen: mehr Innovation bessere Zusammenarbeit höhere Lernfähigkeit größere Resilienz bei Belastungen   Besonders eindrucksvoll zeigte dies das Google Forschungsprojekt „Project Aristotle“. Über mehrere Jahre untersuchte Google hunderte Teams mit dem Ziel herauszufinden, warum manche Teams erfolgreicher sind als andere. Das Ergebnis überraschte viele: Nicht Intelligenz, Erfahrung oder fachliche Exzellenz waren die entscheidenden Faktoren. Psychologische Sicherheit war der stärkste Prädiktor für erfolgreiche Zusammenarbeit. Diese Ergebnisse werden durch weitere Forschung gestützt. Eine Metaanalyse von Frazier et al. (2017), die Daten von über 136.000 Beschäftigten aus unterschiedlichen Branchen auswertete, zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen psychologischer Sicherheit, Arbeitsleistung, Mitarbeiterengagement und Lernverhalten. Gerade in Zeiten von Veränderung, Unsicherheit und zunehmender Arbeitsverdichtung wird Resilienz zu einer zentralen Ressource für Teams. Resiliente Teams können mit Krisen, Fehlern und Belastungen konstruktiver umgehen, bleiben handlungsfähig und erholen sich schneller von Rückschlägen. Gute Führungskräfte fördern diese Widerstandsfähigkeit nicht durch Druck, sondern durch Orientierung, Vertrauen und psychologische Sicherheit. Psychologische Sicherheit entsteht jedoch nicht durch Leitbilder oder Unternehmenswerte. Sie entsteht im täglichen Verhalten von Führungskräften. Durch Zuhören. Durch Transparenz. Durch Verlässlichkeit. Und durch die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen respektvoll zu bleiben.   Der größte Irrtum vieler Führungskräfte Viele Führungskräfte glauben, Motivation sei etwas, das sie ihren Mitarbeitenden vermitteln müssten. Tatsächlich funktioniert Motivation anders. Menschen können nicht dauerhaft von außen motiviert werden. Sie können lediglich Bedingungen schaffen, unter denen Motivation entstehen kann. Die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan beschreibt drei psychologische Grundbedürfnisse, die dabei eine zentrale Rolle spielen: Autonomie Das Gefühl, Einfluss auf die eigene Arbeit zu haben. Kompetenz Das Erleben von Wirksamkeit und Entwicklung. Zugehörigkeit Das Gefühl, Teil eines unterstützenden Teams zu sein. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen zeigt, dass die Erfüllung dieser Bedürfnisse eng mit Arbeitszufriedenheit, Leistungsfähigkeit, Gesundheit und Mitarbeiterbindung zusammenhängt. Besonders eindrucksvoll zeigte dies eine Metaanalyse von Van den Broeck und Kollegen mit Daten von mehr als 80.000 Beschäftigten. Mitarbeitende, deren Bedürfnisse nach Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit erfüllt werden, berichten signifikant häufiger von Motivation, Arbeitszufriedenheit und psychischem Wohlbefinden. Werden diese Bedürfnisse dauerhaft verletzt, steigen Stress, Frustration und das Risiko innerer Kündigung.   Schlechte Führung kostet Unternehmen mehr als viele glauben Führung beeinflusst nicht nur die Stimmung im Team. Sie beeinflusst auch harte wirtschaftliche Kennzahlen. Psychische Erkrankungen gehören mittlerweile zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland.  Laut dem DAK Psychreport 2024 entfielen zuletzt mehr als 340 Fehltage je 100 Versicherte auf psychische Erkrankungen. Besonders auffällig ist dabei die Dauer der Ausfälle: Psychisch bedingte Krankschreibungen dauern durchschnittlich deutlich länger als viele körperliche Erkrankungen. Natürlich trägt keine Führungskraft allein die Verantwortung für psychische Belastungen ihrer Mitarbeitenden. Führung kann jedoch entscheidend dazu beitragen, ob Belastungen früh erkannt, offen angesprochen und konstruktiv bewältigt werden. Wertschätzung, Transparenz und ein respektvoller Umgang miteinander wirken dabei wie Schutzfaktoren.   Warum Führungskräfte selbst häufig unter Druck stehen Über Führung wird oft gesprochen, als seien Führungskräfte ausschließlich für andere verantwortlich. Dabei wird häufig vergessen: Auch Führungskräfte sind Menschen. Viele erleben einen erheblichen Druck. Sie tragen Verantwortung für Ergebnisse. Für Entscheidungen. Für Mitarbeitende. Für wirtschaftliche Entwicklungen. Für Konflikte. Und nicht selten versuchen sie dabei, allen gerecht zu werden. In meiner Praxis begegnen mir regelmäßig Führungskräfte, die nach außen souverän wirken und innerlich längst an ihrer Belastungsgrenze angekommen sind. Typische Themen sind: Perfektionismus, hohe Verantwortungsgefühle, Schwierigkeiten zu delegieren, Konfliktvermeidung, Selbstzweifel oder emotionale Erschöpfung. Wer dauerhaft unter Druck steht, verliert häufig genau die Fähigkeiten, die gute Führung ausmachen: Klarheit. Präsenz. Geduld. Emotionale Stabilität.   Emotionale Intelligenz: Die unterschätzte Führungskompetenz Daniel Goleman bezeichnet emotionale Intelligenz als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren moderner Führung. Gemeint ist die Fähigkeit, eigene Emotionen wahrzunehmen, sie angemessen zu regulieren, andere Menschen zu verstehen und Beziehungen konstruktiv zu gestalten. Untersuchungen von TalentSmart zeigen, dass rund 90 Prozent der Top Performer über eine überdurchschnittlich ausgeprägte emotionale Intelligenz verfügen. Studien zeigen außerdem, dass Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz häufiger Vertrauen aufbauen, Konflikte erfolgreicher lösen und stärkere Mitarbeiterbindung erzeugen. Emotionale Intelligenz bedeutet dabei nicht, immer freundlich zu sein. Sie bedeutet vielmehr, bewusst und reflektiert zu handeln, statt impulsiv zu reagieren.   Warum Selbstreflexion zur Führungsaufgabe gehört Viele Konflikte in Teams entstehen

Führungsstile und die Rolle von Coaching – Mit psychotherapeutischer Expertise zur erfolgreichen Führung

Führungskräftecoaching: Warum gute Führung bei der Selbstführung beginnt. – Julia Benner Führung ist heute anspruchsvoller als jemals zuvor Führungskräfte stehen heute vor Herausforderungen, die es in dieser Form vor wenigen Jahrzehnten kaum gab. Sie sollen Entscheidungen treffen, Teams motivieren, Konflikte lösen, Veränderungen begleiten, wirtschaftliche Ziele erreichen und gleichzeitig für ein gesundes Arbeitsklima sorgen. Hinzu kommen Fachkräftemangel, digitale Transformation, hybride Arbeitsmodelle und eine Arbeitswelt, die sich immer schneller verändert.  Die Anforderungen an Führung sind dadurch deutlich gestiegen. Laut dem Gallup State of the Global Workplace Report berichten Führungskräfte weltweit häufiger von Stress als Mitarbeitende ohne Führungsverantwortung. Besonders Führungskräfte mittlerer Ebenen gelten als belastet, da sie sowohl Erwartungen des Managements als auch Bedürfnisse ihrer Teams ausbalancieren müssen. Viele Führungskräfte erleben deshalb einen permanenten Spagat: Sie tragen Verantwortung für andere Menschen und verlieren dabei nicht selten den Blick für sich selbst. In meinen Coachings begegne ich häufig Menschen, die nach außen souverän wirken, innerlich jedoch mit Selbstzweifeln, Erschöpfung, Entscheidungsdruck oder Konflikten kämpfen. Genau deshalb beginnt gute Führung nicht bei Methoden oder Managementtechniken. Sie beginnt bei der Fähigkeit, sich selbst zu führen.   Die moderne Führungskraft: Zwischen Verantwortung und Überforderung Eine aktuelle Gallup Untersuchung zeigt, dass Führungskräfte zu den am stärksten belasteten Berufsgruppen gehören. Besonders häufig berichten sie über: hohen Stress emotionale Erschöpfung Zeitdruck schwierige Personalentscheidungen Konflikte im Team mangelnde Erholung Gleichzeitig hat sich die Rolle von Führung grundlegend verändert. Mitarbeitende erwarten heute nicht mehr ausschließlich fachliche Kompetenz. Sie wünschen sich Orientierung, Wertschätzung, Transparenz, Entwicklungsmöglichkeiten und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Führungskräfte stehen dadurch vor einer anspruchsvollen Aufgabe: Sie sollen Leistung ermöglichen und gleichzeitig Menschen führen.   An der Spitze wird es oft einsam Ein Thema, über das selten gesprochen wird, ist die Einsamkeit von Führungskräften. Mit zunehmender Verantwortung verändert sich häufig auch die soziale Rolle. Entscheidungen können nicht mehr mit jedem besprochen werden. Eigene Unsicherheiten werden oft zurückgehalten. Konflikte müssen moderiert werden, auch wenn man selbst betroffen ist. Viele Führungskräfte berichten deshalb von einem Gefühl beruflicher Isolation. Sie haben zahlreiche Kontakte, aber nur wenige Menschen, mit denen sie offen über Zweifel, Ängste oder Belastungen sprechen können. Eine internationale Korn Ferry Untersuchung beschreibt Einsamkeit und Isolation inzwischen als relevantes Risiko für Führungskräfte. Besonders in verantwortungsvollen Positionen fehlt häufig ein geschützter Raum für ehrliche Reflexion. Genau hier kann Coaching einen wichtigen Ausgleich schaffen.   Warum fachliche Kompetenz allein nicht ausreicht Viele Menschen werden Führungskraft, weil sie fachlich hervorragend sind. Doch gute Führung basiert nur teilweise auf Fachwissen. Studien zeigen, dass Führungserfolg heute wesentlich von sogenannten Soft Skills beeinflusst wird. Dazu gehören insbesondere: emotionale Intelligenz, Kommunikationsfähigkeit, Konfliktkompetenz, Selbstreflexion, Anpassungsfähigkeit, Resilienz und Empathie.  Die internationale Unternehmensberatung Korn Ferry zählt emotionale Kompetenz mittlerweile zu den wichtigsten Zukunftskompetenzen erfolgreicher Führungskräfte. Denn Mitarbeitende folgen selten ausschließlich fachlicher Autorität. Sie folgen Menschen.   Welcher Führungsstil funktioniert heute noch? Lange Zeit wurden Führungsstile in Kategorien eingeteilt: autoritär, demokratisch, laissez faire oder situativ. Auch wenn diese Modelle bis heute gelehrt werden, zeigt die moderne Führungsforschung ein differenzierteres Bild. Erfolgreiche Führungskräfte orientieren sich heute selten an einem einzigen Führungsstil. Stattdessen passen sie ihr Verhalten flexibel an Situation, Mitarbeitende und Unternehmenskontext an. Autoritäre Führung Klare Entscheidungen und eindeutige Vorgaben können insbesondere in Krisensituationen sinnvoll sein. Dauerhaft führt ein stark kontrollierender Führungsstil jedoch häufig zu geringerer Eigenverantwortung, weniger Innovation und sinkender Motivation. Demokratische Führung Mitarbeitende werden aktiv in Entscheidungen einbezogen. Dies fördert Engagement, Identifikation und Kreativität. Gleichzeitig können Entscheidungsprozesse verlangsamt werden, wenn Verantwortlichkeiten unklar bleiben. Laissez faire Führung Mitarbeitende erhalten große Freiheiten. In hochqualifizierten Teams kann dies gut funktionieren. Fehlen jedoch Orientierung und Struktur, entstehen häufig Unsicherheit und Ineffizienz. Transformationale Führung Die moderne Führungsforschung betrachtet transformationale Führung heute als einen der wirksamsten Ansätze. Transformationale Führungskräfte motivieren nicht primär durch Kontrolle, sondern durch Vision, Vertrauen, Sinnvermittlung und persönliche Entwicklung. Eine große Metaanalyse von Judge und Piccolo zeigte, dass transformationale Führung mit höherer Mitarbeiterzufriedenheit, stärkerem Engagement und besseren Leistungsergebnissen verbunden ist. Die Führungskraft der Zukunft Die erfolgreichsten Führungskräfte sind nicht diejenigen mit dem „richtigen“ Führungsstil. Sondern diejenigen, die flexibel führen können. Sie verbinden: Klarheit mit Empathie Orientierung mit Vertrauen Verantwortung mit Eigenständigkeit Leistung mit Menschlichkeit Genau diese Fähigkeit setzt ein hohes Maß an Selbstreflexion und psychologischer Kompetenz voraus.   Führung und emotionale Intelligenz Emotionale Intelligenz beschreibt die Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, Emotionen zu regulieren, andere Menschen zu verstehen und angemessen auf zwischenmenschliche Situationen zu reagieren.  Studien zeigen, dass Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz häufiger Vertrauen aufbauen, Mitarbeitende binden und Konflikte konstruktiv lösen. Besonders interessant: Google identifizierte im Rahmen seines bekannten „Project Aristotle“ psychologische Sicherheit als wichtigsten Erfolgsfaktor leistungsstarker Teams. Menschen arbeiten besser, wenn sie sich sicher fühlen. Nicht wenn sie Angst haben. Emotionale Intelligenz ist deshalb längst kein „Soft Skill“ mehr, sondern eine zentrale Führungskompetenz.   Warum Mitarbeiterprobleme oft Führungsprobleme sind und umgekehrt Viele Führungskräfte suchen Coaching zunächst wegen konkreter Herausforderungen: Konflikte im Team mangelnde Motivation schwierige Mitarbeitende Widerstand gegen Veränderungen Kommunikationsprobleme Im Verlauf zeigt sich jedoch häufig, dass die eigentliche Frage nicht lautet: „Wie ändere ich meine Mitarbeitenden?“ ,sondern: „Wie gehe ich mit dieser Situation um?“ Coaching bedeutet deshalb selten, andere Menschen zu verändern. Es bedeutet häufig, den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern, neue Perspektiven zu entwickeln und den Umgang mit schwierigen Situationen zu reflektieren.   Wenn der Selbstwert an Leistung gekoppelt ist Ein Thema, das mir in der Arbeit mit Führungskräften besonders häufig begegnet, ist die Verbindung von Selbstwert und Leistung. Viele erfolgreiche Menschen haben früh gelernt: Ich bin wertvoll, wenn ich leiste. Diese Haltung kann kurzfristig sehr erfolgreich machen. Langfristig birgt sie jedoch Risiken. Denn wenn der eigene Selbstwert ausschließlich von Erfolg, Verantwortung oder beruflicher Leistung abhängt, entstehen häufig: chronischer Druck Selbstzweifel Überforderung Schwierigkeiten abzuschalten erhöhte Burnout Gefahr Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch in meinem Artikel über Selbstwert und Lebenszufriedenheit.   Resilienz: Warum manche Führungskräfte gesünder mit Druck umgehen Nicht jede Führungskraft reagiert gleich auf Belastungen. Ein entscheidender Schutzfaktor ist Resilienz. Resiliente Menschen erleben ebenfalls Stress. Sie können jedoch besser mit Unsicherheit, Rückschlägen und Krisen umgehen. Studien zeigen, dass resiliente Führungskräfte: weniger Burnout Symptome entwickeln flexibler auf Veränderungen reagieren bessere Entscheidungen treffen positivere Teamkulturen schaffen Resilienz bedeutet dabei nicht, immer stark sein zu müssen. Sie bedeutet vielmehr, nach Belastungen wieder in die eigene Stabilität zurückzufinden. Mehr